Fassentleersysteme aus Rheinfelden: Jeder Tropfen zählt

Fassentleersysteme aus Rheinfelden: Jeder Tropfen zähltMüller Processing



Produktabfüllung bis 180.000 Milli-Pascale-Sekunde – eine saubere und präzise Entleerung.


Zur Entleerung von flüssigen und pastösen Medien aus einem Müllerfass gibt es verschiedene technische Verfahren. Grundsätzlich soll sichergestellt werden, dass das Medium kontrolliert und möglichst vollständig entnommen werden kann.

Oftmals werden für eine nahezu restlose Entleerung von Behältern spezielle Pumpen eingesetzt. Bei gewöhnlichen, normalsaugenden Fasspumpen verbleibt beim Um- und Abpumpen des Fördermediums eine Restmenge im Entnahmebehälter. Im Regelfall strömt das im Pumpenrohr ggf. auch das im druckseitigen Schlauchpaket befindliche Fördermedium nach dem Abschalten der Pumpe zurück in den Behälter. Durch ein intelligentes System von Müller Processing kann das Produkt aus einem Müller Lager- und Transportbehälter restlos in den Produktionskreislauf zurückgeführt oder zur Abfüllung oder weiterführenden Dosierung transportiert werden.

Effizienz an der Abfüllstation

Hohe Kostenfaktoren in der Produktion sind neben dem Energieverbrauch nicht selten auch ein hoher Produktverlust sowie aufwändige Reinigungsprozesse. Durch eine intelligente Konstruktion vermeidet das Müller Fassentleersystem hohe Produktverluste bei der Fassentleerung. Aus einem Lagerbehälter wird das Produkt durch einen Entleerdeckel schonend in die Abfüllanlage ausgetragen. In diesem geschlossenen Kreislauf wird verlustfrei, rationell und hygienisch über die verschiedenen Prozessphasen (Füllen, Transportieren, Lagern und Entleeren) gearbeitet. Das System ist speziell auf hochviskose Medien, die in der Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel-, Farb- und Lackindustrie üblich sind, ausgelegt und somit branchenübergreifend einsetzbar.

Skalierbare Genauigkeit aus Edelstahl

Chargen von 50-1000 Liter werden in den Müller Fassentleersystemen nahezu ohne Produktrückstände ausgetragen. Der Anwender benötigt hierzu als einzige Energiequelle einen Druckluftanschluss. Der Behälter besteht komplett aus hochwertigem Edelstahl Rostfrei. Das System arbeitet mit Niedrigdruck, entweder manuell oder halbautomatisch über eine Sensorabfrage. Dadurch ist jederzeit auch ein Eingreifen in den Prozess möglich um die Entleerung individuell zu steuern. Durch den einstellbaren Druck von 0.1 bis 1.0 bar, wird der am Boden liegende Auspressstempel langsam nach oben geführt, sodass das Medium durch eine Anschlussleitung, die mit der Abfüllanlage verbunden ist, befördert wird.

Bei den kleinen Entleersystemen FD können die Behälter frei im Raum bewegt werden. Grosse Behälter für das FDXXL ab Chargen von 400 Liter können mit einem Hubwagen transportiert werden. Nur die Zuführleitung zur Abfüllstation bleibt fest installiert.

Maximale Entleerung bei minimalem Aufwand

Die Reinigung von Fass und Zuleitung ist lediglich bei Chargenwechsel notwendig. Da das Fass nahezu komplett entleert ist, genügt hier eine einfache und gründliche Ausspülung. Auch die Zuleitung wird mittels Druckluft und einem Molchsystem problemlos gereinigt. Eine Endspülung genügt. Somit kann schnell auf ein Produktwechsel zur Abfüllung umgerüstet werden.

Das Potenzial, die Produktion an der Schnittstelle zur Abfüllung effizient zu gestalten, liegt klar auf der Hand:

  • einfache Bedienung
  • schnelle Reinigung
  • geringer Platzbedarf
  • energieschonend
  • produktschonend
  • hohe Sicherheit

Ausgewogene Bilanz

Bewegung bringt nicht selten Verschleiss mit sich. Doch die hochwertigen Edelstahlfässer haben in der Regel eine unendliche Lebensdauer. Entsorgung oder Austausch sind somit nur selten notwendig. Etabliert hat sich hier der Gedanke des Upcyclings statt des Recyclings.

Praktisch jedes Fass lässt sich im Produktionswerk in Rheinfelden nahezu 100 Prozent erneuern oder umrüsten und so dem veränderten Bedarf der Produktion anpassen. Um die Funktion stabil zu halten, wird empfohlen, die speziellen Dichtungen einmal jährlich auszuwechseln. Das Serviceteam bei Müller Processing prüft dies in der Regel automatisch beim Wartungseinsatz. Aber auch das Bedienpersonal kann die Dichtungsringe mit einer entsprechenden Schulung problemlos selber aus- und einsetzen. Ausfallzeiten und Störungen können so nahezu komplett eliminiert werden.

Sicherheit und Garantie auf höchstem Niveau

Die Entleersysteme FD und FDXXL schreiben bereits 30 Jahre Müller Processing-Erfolgsgeschichte. Funktionen und Anwendungsbereiche sind über die Jahre dieselben geblieben. Die Entleersysteme selber sind dennoch kontinuierlich weiterentwickelt worden. Die Anpassung an neue Anforderungen von FDA und GMP sowie die stete Optimierung für Bedienung, Wartung und Steuerung basieren auf einem kontinuierlichen Abgleich der Produktentwicklung und den Kundenanforderungen.

Alle Anlagen und Systeme von Müller Processing, die an Prozessschnittstellen zum Einsatz kommen, entsprechen den aktuellen Vorschriften und Vorgaben. Sie werden mit entsprechenden Zertifizierungen und umfangreicher Dokumentation ausgeliefert.

 

Bildrechte: © Müller Group (MVM Pack-Holding AG), Münchenstein, Schweiz



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